Strände auf Kreta – die schönsten Buchten der Insel

Strände auf Kreta – die schönsten Buchten der Insel

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Kreta ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Reiseziele Europas für alle, die auf der Suche nach herrlichen und naturbelassenen Stränden zum Entspannen und Schwimmen sind. Auf der Insel gibt es eine Vielzahl von kleinen und großen Stränden, geheimen Buchten und versteckten Plätzen, die es zu erkunden gilt.

Eine Auswahl der schönsten Strände Kretas

Strände in Kreta: Vai Beach
Palmenstrand von Vaí -  Der Legende nach legten römische Legionäre auf dem Rückweg aus Ägypten an dem Strand eine Pause ein. Aus ihren ausgespuckten Dattelkernen wuchsen später die vielen Palmen.
Strände in Kreta: Vai Beach
Strände auf Kreta - die Insel Chrissi
Chrissi - Die "goldene Insel" steht unter Naturschutz. Besucher freuen sich über uralte Zedernbäume, natürliche Riffe, feine Sandstrände und türkises Meerwasser auf dem unbewohnten Eiland.
Strände auf Kreta - die Insel Chrissi
Strände auf Kreta - Balos Bay
Strand von Bálos - Diese Bucht hätte man nicht schöner malen können. Bekannt für seinen puderfeinen, weißen Sand und sein sauberes Wasser, lockt Bálos Einheimische und Touristen gleichermaßen.
Strände auf Kreta - Balos Bay
Strände Kreta: Preveli
Préveli Beach - Obwohl natürliche Palmenstrände in Europa sehr selten sind, gibt es auf Kreta gleich zwei. Das Kloster Moni Préveli liegt in direkter Nähe, sodass sich Kultur und Badespaß gut verbinden lassen.
Strände Kreta: Preveli
Mátala Beach - Geschichtsträchtiger kann ein Badestrand kaum sein. In dem Sandsteinfelsen an der Küste begruben die Römer einst ihre Toten, später wohnten Hippies in den zahlreichen Höhlen.
Strände Kreta: Paleochóra
Strand in Paleochóra - Der ideale Ort, um eine Auszeit zu nehmen. Das Dorf hat nur wenige Einwohner und noch weniger Touristen. Die Gegend ist rau, karg und von ungezähmter Schönheit geprägt.
Strände Kreta: Paleochóra
Strand von Falassarná - Der an der schmalen Westküste der Insel liegende Strand wird eher von Individualreisenden angesteuert und ist noch nicht ganz so von Touristen überlaufen.
Strände Kreta: nahe Agios Plavos
Agios Pavlos Beach  - Der perfekte Ort für Ruhesuchende und Entdecker. Der Strand mit feinen Kieselsteinen besticht durch glasklares, azurblaues Wasser von ausgezeichneter Qualität.
Strände Kreta: nahe Agios Plavos
Elafonisi - Die „griechischen Karibik“ wird mit einem traumhaften, rosa schimmernden Strand ihrem Ruf gerecht. Leider ist das Naturschutzgebiet mittlerweile auch den meisten Pauschaltouristen bekannt.

Die Strände Chrissi und Chersónissos

Rund 15 km vom Städtchen Lerápetra entfernt, liegt die so genannte „goldene Insel“ Chrissi mit ihren herrlichen, feinsandigen Badestränden. Das unbewohnte Eiland steht seit Jahren unter Naturschutz. Uralte Zedernbäume, schillernde Riffe und kristallklares Wasser laden zum Verweilen ein. Um selbst einen Tag lang das karibische Flair zu genießen, buchen Sie am besten einen Ausflug zur Insel Chrissi, der auch die einstündige Überfahrt mit dem Schiff beinhaltet. Heiratswillige Pärchen aus der ganzen Welt lieben diesen Ort, denn der Legende nach soll eine Ehe, die dort geschlossen wird, für die Ewigkeit halten. Malerisch und beschaulich ist die Insel in jedem Fall, wobei Chrissi schon längst kein Geheimtipp mehr ist.

Am Strand von Chersónissos trifft sich die Jugend Europas, denn es gibt immer etwas zu feiern. Ruhe und Beschaulichkeit sucht man folglich vergebens an diesem schönen Badestrand, aber wer auf etwas mehr Action steht, ist hier genau richtig. Ob Schwimmen, Schnorcheln oder Jetski fahren – Wassersportler können sich dank der idealen Wind- und Wasserverhältnisse voll ausleben. Das Panorama ist bezaubernd und wer darauf achtet, seinen Abfall immer mitzunehmen, wird garantiert einen unvergesslichen Badeurlaub mit netten Freunden und neuen Bekannten erleben.

Der Strand von Bálos

Im Nordwesten Kretas, auf der Landzunge Gramvoússa, liegt der zauberhafte Strand von Bálos. Hier hat die Natur ein perfektes Meisterwerk geschaffen, das im Angesicht dieser Schönheit selbst Werbebilder der Karibik erblassen lässt. Bekannt für seinen puderfeinen, weißen Sand und sein sauberes Wasser, lockt Bálos Einheimische und Touristen gleichermaßen. Die Lagune ist ideal für den Familienurlaub mit kleinen Kindern oder für Nichtschwimmer, da der Strand sanft ins Wasser übergeht und das Meer lange flach bleibt. Auch hier gelten strenge Vorschriften zur Müllentsorgung. Entstandener Abfall muss wieder eingepackt und mitgenommen werden. Der Trip zum Strand von Bálos lässt sich gut mit einer Schifffahrt zur gleichnamigen Insel Gramvoússa kombinieren. Hier wandert man bergauf bis zu einer venezianischem Festung, in der der Geist vergangener Tage wieder lebendig wird. Im 18. Jahrhundert besetzten Piraten das Gebäude, um ungestört ihre Raubzüge zu planen. Die Aussicht auf die Lagune von Bálos ist einmalig und entschädigt für den Aufstieg.

Préveli Beach

Dieser Geheimtipp liegt ein wenig abseits der großen Touristenströme und ist ein beliebtes Ziel für alle, die ein wenig Entspannung und Ruhe suchen. Préveli Beach befindet sich an der Südküste Kretas, knapp 10 km östlich von Plakiás. Im Vorfeld des Strandes befindet sich ein kleiner See, dessen Zufluss der Megalopótamos ist. Von dort aus muss man sich nur noch zu Fuß durch das Dickicht aus Oleander-Büschen und anderen heimischen Pflanzen schlagen und schon steht man vor einem der schönsten Strände Kretas. Bei Standbesuchen mit Kindern ist Vorsicht geboten, denn Oleander ist giftig und kann bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Oberhalb des Strandes liegt das Kloster von Préveli. Hier können Urlauber am Ende der Straße parken und einen leicht abfallenden Pfad zum Meer hinunter wandern.  Beim Abstieg wird man mit einer perfekten Aussicht auf das Umland und die wunderschöne Bucht belohnt.

Mátala und Paleochóra

Obwohl Mátala mittlerweile bei Touristen beliebt ist, hat die Stadt sich den Charakter und Charme eines alten Fischerdorfs bewahrt. Der große, nicht überlaufene Strand liegt an der Südküste Kretas, rund 75 km von Heraklion entfernt. Mátala hat die wohl außergewöhnlichste Küstenlandschaft der Insel. Ein Teil des Standes ist von Tamarisken gesäumt, die in der Hitze Griechenlands Schatten spenden. Blickfang sind jedoch die imposanten Sandsteinfelsen, die die berühmten Höhlengräber von Mátala verbergen. Die Römer nutzen den Felsen als Begräbnisstätte, später wohnten Hippies in den mit Steinbänken versehenen Höhlen. Wenn Sie die Vielfalt Südkretas erleben wollen, ist ein organisierter Tagesausflug eine hervorragende Möglichkeit. So sehen Sie in kurzer Zeit Ausgrabunsstätten im  antiken Gortys, besichtigen den minoischen Palast Phaestos und lassen den Tag entspannt am Strand von Mátala ausklingen. Dieser ist übrigens mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet. Dieses exklusive Umweltsiegel wird an Strände vergeben, die besonders sauber und sicher sind und strikte Kriterien in Bezug auf Wasserqualität, Sicherheit und Umweltschutz erfüllen.

Benannt nach dem gleichnamigen Fischerdorf in der Nähe, ist der Strand von Paleochóra der ideale Ort, um eine Auszeit von der Zivilisation zu nehmen und die Ruhe der Natur zu genießen. Das Dörfchen selbst hat nur rund 80 Einwohner und eine Hand voll Ferienwohnungen, dafür erlebt man hier die griechische Kultur hautnah und authentisch. Die Gegend ist rau, karg und von ungezähmter Schönheit geprägt. Die kleine Insel ist zugleich auch der offiziell südlichste Punkt des europäischen Kontinents und der EU. Nur etwa 160 Seemeilen trennen die Küste Griechenlands von Libyen und dem afrikanischen Kontinent.

Elafonisi

Das Kreta auch als „Insel der Götter“ bezeichnet wird, hat sie bestimmt auch Elafonisi, wo es einen der schönsten Strände Europas gibt, zu verdanken. Die „griechische Karibik“ befindet sich im äußersten Südwesten Kretas und ist auch für Touristen, die ihr Hotel im Norden haben, eine Tagestour wert. Allein die Fahrt durch beschauliche Dörfer und verschlungene Bergwege ist ein Erlebnis. In Elafonisi angekommen, warten traumhafte, rosa schimmernde Dünen, warmes, knietiefes Meerwasser, feiner Sand und winzige Muscheln. Nur rund 50 m vom Strand entfernt liegt die kleine Insel Elafonisi. Das Wasser ist so flach, dass Sie problemlos hindurchwaten können, um das unter Naturschutz stehende Areal zu entdecken. Für alle Urlauber, denen ein reiner Strandtag zu langweilig ist, bietet sich eine Wanderung zum Traumstrand in Elafonisi an. Bei dieser wird gleich noch die malerische Umgebung besichtigt, die bei einer Autofahrt viel zu schnell vorbeifliegt.