Kreta mit Kindern

Kreta mit Kindern

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Kreta mit Kind

Jedes Jahr die altbekannte Frage: Wohin in den Familienurlaub? Die Kleinen wollen altersgerecht unterhalten werden, doch auch die lang ersehnte Entspannung für die Erwachsenen soll nicht zu kurz kommen. Die Antwort: Erleben Sie Kreta mit Kindern!

Kreta lockt vor allem mit seinen faszinierenden Landschaften: Sandstrände, schroffe Felsküsten, malerische Dörfer und naturnahe Rad- und Wanderwege laden zu Entdeckungstouren ein. Griechenlands größte Insel ist auch kulturell eine wahre Schatzkiste. Ob in der Haupt- oder Nebensaison, in Kretas lebendigen Städten ist immer etwas los und für Kinder gibt es viel zu bestaunen. Mit einer gut ausgebauten touristischen Infrastruktur ist es auf Kreta mit Kindern relativ einfach, aufregende und erlebnisreiche Tagesausflüge zu unternehmen.

Urlaubsaktivitäten auf Kreta mit Kindern

Kretas traumhafte Strände laden Familien mit Kindern zum Sandburgen bauen, Muscheln sammeln, Ball spielen und Schwimmen ein. Hat man genug am Meer entspannt, warten noch eine Menge weiterer Urlaubsaktivitäten darauf, getestet zu werden.

Ein unvergessliches Erlebnis bieten die Riesenrutschen im Aqua Plus Water Park, der mit verschiedenen Schwimmlandschaften Badespaß für Jung und Alt bietet. Von der actionreichen Tsunami-Rutsche über dunkle Tunnelrutschen bis hin zu gemächlichen Reifenrutschen wird einiges geboten. Für ruhigere Gemüter laden auch entspannte Bademöglichkeiten zu einem wundervollen Urlaubstag ein. Obwohl auch Kinderbecken für Kleinkinder vorhanden sind, empfiehlt sich der Park besonders für größere Kinder ab ca. 7 Jahren. Zum Park gehören diverse Wiesen, wo kostenfrei ausreichend Sonnenschirme und Liegen zur Verfügung gestellt werden. Für die Stärkung zwischendurch ist mit einem Imbissstand, mehreren Bars und einem Selbstbedienungsrestaurant gesorgt.

Oder man unternimmt eine Fahrt mit der kretischen Eisenbahn, Trenaki genannt, die durch viele Urlaubsorte rollt. Die kleinen, meist bunten Bimmelbahnen begeistern vor allem jüngere Kinder. Während der Fahrt bietet sich ausreichend Gelegenheit, das beeindruckende Panorama mit der Kamera festzuhalten. Die Trenaki eignet sich gut für Rundreisen, sodass auch mit kleinen Sprösslingen längere Touren möglich werden, ohne dass die Erschöpfung zu groß wird.

Eine nostalgischere Art der Urlaubsrundfahrt ist die Fortbewegung mit der Kutsche, beispielsweise in Chania. Am venezianischen Hafen dort findet man immer einen Kutscher vor. Für wenig Geld lässt sich eine Fahrt mit dem herrlichen Einspänner für die ganze Familie aushandeln. In der Kutsche fühlen sich Kinder wie kleine Prinzen und Prinzessinnen und lassen sich für die bezaubernde Altstadt und den Hafen begeistern. Im Anschluss laden unzählige gemütliche Lokale und Restaurants mit schattigen Plätzen zum Verweilen ein.

Für kleine Piraten gibt es im Hafen von Rethymno die Möglichkeit, mit der Captain Hook oder der Barbarossa in See zu stechen, die „echten“ Piratenschiffen nachempfunden sind. Die Crew steuert verborgene Piratenhöhlen entlang der Küste gen Norden der Insel Kreta an und bietet dreistündige Unterhaltung für kleine und große Freibeuter. Bei gutem Wetter werfen die Schiffe vor den Stränden von Panormo oder Bali den Anker aus, damit Wasserratten sich im glasklaren Meer erfrischen können.

Kindgerechte Attraktionen und Sehenswürdigkeiten

Die griechische Vergangenheit ist bemerkenswert und hat auch heute noch spürbaren Einfluss. Ihr kulturelles Erbe spiegelt sich in Kunst, Architektur und Sprache wider. Doch Geschichte muss auch für die Kleinsten nicht langweilig sein. Den Palast von Knossós ist nur eine der vielen Sehenswürdigkeiten, jedoch gehört er auch bei einem Familienurlaub auf Kreta mit Kindern zum Pflichtprogramm. Das prächtige Bauwerk umfasste in seiner Blüte geschätzte 1300 Räume und war prunkvoll verziert, was sich auch heute noch erkennen lässt.

Wer seinen Nachwuchs fesselnde Geschichten über den Palast erzählen kann, wird ganz sicher die Neugier seines Kindes wecken. Die griechische Mythologie gleicht mit ihren Göttern, Titanen, Kriegern und Königen einer Märchenwelt, mit deren Hilfe Griechenlands Historie Kindern schmackhaft gemacht werden kann. Die Ruinen der minoischen Paläste sorgen für staunende Kinderaugen und laden dazu ein, ihnen mit ein bisschen Phantasie wieder Leben einzuhauchen. Um besonders in der Sommerhitze Kretas langen Warteschlangen am Eingang aus dem Weg zu gehen, lohnt es sich die Eintrittskarten schon vorab zu besorgen.

Die perfekte Ergänzung zum Palast von Knossos ist das archäologische Museum in Heraklion. Es zählt zu den wichtigsten Museen in ganz Europa und befindet sich im Zentrum der Stadt. Das Museum bietet eine unglaubliche Vielfalt an Kunstschätzen verschiedener Epochen, die zum Teil weltweit bekannt sind. Großzügige, komplett begehbare Räume aus der byzantinischen Zeit vermitteln auch Kindern einen greifbaren Einblick in das frühere Leben auf Kreta. Zur Erholung zwischendurch gibt es ausreichend Sitzgelegenheiten und eine Museumscafeteria.

Besonders an regnerischen Urlaubstagen lässt sich die Zeit spannend, lehrreich und kindgerecht mit dem Besuch des Meeresquariums Cretaquarium Thalassocosmos in Iraklion vertreiben. Das  modernste Aquarium Griechenlands entführt seine begeisterten Besucher in die faszinierende Unterwasserwelt des Mittelmeeres. Kinder (und natürlich auch Erwachsene) lernen verschiedenste Meeresbewohner wie Schildkröten, Tintenfische, Haie, Seesterne, Quallen und Seepferdchen kennen. Ein Geheimtipp ist der Besuch am Nachmittag, da dann verschiedene Tierarten einen kleinen Snack erhalten und kleine und große Besucher die Fütterung beobachten können.

Sehr empfehlenswert für kleine Tierfreunde ist auch der Amazonas-Park Neapoli mit seinen schillernden Papageien. Der Park liegt hoch in den Bergen und bietet bereits während der Anfahrt ein schönes Panorama. Er wird von einer Stiftung geführt, die Tiere aus Beschlagnahmungen und Auffangstationen aufnimmt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt daher auf der artgerechten Haltung der Tiere. Trotzdem bekommen Kinder unter Anleitung die Gelegenheit, Affen zu füttern und Lemuren zu streicheln. Getränke sind in dem Park sehr teuer und ein Imbiss oder ähnliches ist nicht vorhanden, weshalb man eigene Verpflegung mitbringen sollte.