Klima auf Kreta – Wann ist die beste Reisezeit?

Klima auf Kreta – Wann ist die beste Reisezeit?

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Klima auf Kreta

Nicht umsonst ist die fünftgrößte Insel des Mittelmeers und größte Insel Griechenlands unter Strandurlaubern, Wassersportlern, Wanderern und Naturliebhabern eine beliebte Reisedestination. Ob Sommer, Frühling, Herbst oder Winter, das außergewöhnliche Klima auf Kreta lockt das ganze Jahr über verschiedenste Reisetypen und garantiert immer einen einzigartigen Urlaub. Doch wann ist das Klima auf Kreta ideal für Ihre Bedürfnisse? Informieren Sie sich über die perfekte Reisezeit!

Grundsätzlich unterscheidet man auf Kreta zwei verschiedene Klimazonen, die durch die von Ost nach West verlaufenden Gebirgsketten voneinander getrennt sind. Der Norden wird weitestgehend vom europäischen Klima beeinflusst. Er ist regenreicher und die Temperaturen sind bis zu 6 Grad kälter als im Süden der Insel. Auf den Süden Kretas wirkt größtenteils das afrikanische Klima, weshalb es dort nicht nur deutlich wärmer, sondern auch trockener ist.

Aktivurlauber aufgepasst!

Der Frühling auf Kreta ist zauberhaft. Von März bis Mai entwickelt sich die Vegetation sehr schnell, sodass die griechische Insel erblüht und sich von ihrer schönsten Seite zeigt. Ob im Gebirge, am Meer oder am Straßenrand, überall lassen sich die farbenprächtigen Blüten von einheimischen Gewächsen wie Mittagsblumen, Oleanderbäumen oder Rizinuspflanzen entdecken. Das Schauspiel begeistert besonders Naturliebhaber, aber auch Wanderer genießen das grüne Angesicht Kretas auf ihren Touren. Generell eignet sich der Frühling auf Kreta wunderbar für Reisende, die ihren Urlaub gerne aktiv verbringen und viel unterwegs sind. Ausflüge, Wanderungen und Besichtigungen sind bei milden Tagestemperaturen zwischen 17 und 23 Grad sehr gut umsetzbar. Oftmals bahnt sich die Frühlingssonne ihren Weg durch den bewölkten Himmel und sorgt im Schnitt für bis zu acht Sonnenstunden.

Das angenehme Frühlingswetter ermöglicht ein ausgiebiges Erkundungsprogramm, das nur selten ins sprichwörtliche Wasser fällt. Anders als im Sommer sollten Sie jedoch mit Wetterumschwüngen rechnen und vorsichtshalber Ihre Regenjacke einpacken. Bei Wassertemperaturen bis zu 20 Grad lädt auch das Meer Mutige schon zum Schwimmen ein. Die Strände sind längst nicht so überfüllt wie in der Hochsaison, sodass der Traum von einer einsamen Bucht tatsächlich wahr werden kann. Grundsätzlich ist es zu dieser Jahreszeit  auf Kreta sehr ruhig, viele Tavernen, Geschäfte und Restaurants sind noch geschlossen und Gastwirte mit den Vorbereitungen für die kommende Saison beschäftigt. Sie öffnen ihre Tore spätestens zum offiziellen Saisonbeginn Anfang Mai.

Sommer für Badeurlauber & Sonnenanbeter

Mit bis zu 300 Sonnentagen pro Jahr ist Kreta neben Zypern die sonnigste Insel im Mittelmeer. Das im Sommer sehr heiße und trockene Klima auf Kreta macht das Eiland zu einem begehrten Ort unter Sonnenanbetern und Badeurlaubern. Der Sommer auf Kreta erstreckt sich von Juni bis September und lädt mit Tagestemperaturen zwischen 25 und 30 Grad zum Abkühlen an die wunderschönen Buchten und Strände ein. Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 24 bis 26 Grad und erlaubt somit mehr als eine kurze Abkühlung. Vor allem an der Südküste knacken die Temperaturen oft die 40-Grad-Marke. Aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit und eines leichten Nordwindes ist die Hitze dennoch erträglich. An manchen Tagen ist er selbst in der warmen Jahreszeit so stark, dass der Schiffsverkehr eingeschränkt werden muss.

Angesichts der warmen Temperaturen und den vielen Unternehmungsmöglichkeiten, ist die Insel besonders bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Tavernen, Restaurants und Bars erwarten unzählige Touristen und ermöglichen einen entspannten Urlaub mit einer abwechslungsreichen Abendgestaltung. Die hohen Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung erfordern im Hochsommer ausreichend Schutz, um einen Hitzschlag zu vermeiden. Anzeichen zeigen sich in Erschöpfung, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel sowie einem geschwächten Kreislauf. Um diesen Belastungen vorzubeugen, sollten Sie die starke Mittagssonne meiden. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, damit Sie das heiße Klima auf Kreta in vollen Zügen genießen können.

Zum Überwintern nach Kreta?

Aufgrund der kühleren, aber durchaus noch sommerlichen Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad eignet sich der Herbst ebenso wie der Frühling perfekt für Aktivurlauber. Bei Wassertemperaturen von 24 Grad ist das Baden im Meer an den fast leeren Stränden möglich, da viele Pauschaltouristen wieder abgereist sind. Besonders für Familien mit Kindern bietet sich der September als ideale Reisezeit an. Ab November erhöht sich die Anzahl der Regentage auf Kreta, sodass Sie mit gelegentlichen Regenschauern und bewölktem Himmel rechnen müssen. Höchsttemperaturen von durchschnittlich immer noch 20 Grad entschädigen jedoch dafür. Die Tage werden kürzer und die Abende zunehmend frisch. Auf der Insel kehrt langsam aber sicher Ruhe ein und die sonst so stark besuchten Tavernen und Bars laden zu entspannten Abenden ein.

Auch außerhalb der Urlaubssaison ist das Klima auf Kreta mild, selbst der Winter in den Monaten Dezember bis Februar ist längst nicht so kalt und ungemütlich wie in Deutschland. Die moderaten Temperaturen liegen im Flachland und an den Küsten tagsüber zwischen  10 und 16 Grad. In den Bergen, wo man es im Sommer vor Hitze kaum aushält, liegen im Winter Eis und Schnee. Dezember und Januar sind die Monate mit der höchsten Niederschlagsmenge, sodass das Wetter auf Kreta nicht mit den optimalen Klimaverhältnissen der Kanaren oder weiter entfernten Reisezielen, wie der Karibik, mithalten kann. Wer die Einsamkeit sucht, sollte diese Reisezeit dennoch in Erwägung ziehen, schließlich sind die Niederschläge im Winter auf Kreta auch nicht häufiger als das ganze Jahr über in Mitteleuropa.